Medizinische Behandlung durch künstliche Beatmung

posted am: 6 Januar 2021

Eine künstliche Beatmung ist erforderlich, wenn es einem Patienten nicht mehr möglich ist eine eigenständige Atmung auszuführen oder die Sauerstoffversorgung, die zum Atmen lebensnotwendig ist, nicht mehr ausreichend zur Verfügung steht. Die künstliche Beatmung erfolgt dann, wenn der natürliche Atmungsvorgang nicht mehr ausreichend ist, um die lebenswichtige Versorgung der Organe mit Sauerstoff zu gewährleisten oder das erzeugte Kohlendioxid nicht mehr über die Lunge abgeatmet werden kann. Kommt es zur keiner künstlichen Beatmung, ist die Folge ein Atemstillstand. Hier hört das Herz schon innerhalb von kurzer Zeit zum Schlagen auf und es folgt ein Stillstand des Kreislaufes. Der Patient wird innerhalb von wenigen Minuten sterben. Einige Viren, auch die des bekannten Coronavirus, können die Lunge des infizierten Patienten angreifen und setzen sich dort fest. In Folge kann dies zu einer Lungenentzündung führen. Wenn ein sehr schwerer Verlauf der Erkrankung vorliegt muss der Patient auf die Intensivstation verlegt werden, wo bei Bedarf eine künstliche Beatmung durch ein Beatmungsgerät durchgeführt wird.

Das künstlich herbeigeführte Atmen ist eine Therapiemethode, die als höchst komplex eingestuft wird. Das dafür verwendete Gerät wird Beatmungsgerät oder Respirator genannt. Der Respirator führt seinen Zweck aus, indem sauerstoffhaltige Luft mit viel Druck in die Lunge gepumpt wird und gleichzeitig den Umstand ermöglicht, die Flüssigkeit aus den Bläschen der Lunge effektiv zu verdrängen. Das Beatmungsgerät erzeugt einen Druck von bestimmter Stärke, der auf die Atemwege und die Lungenbläschen eine starke Wirkung ausübt, sodass so viel Sauerstoff wie möglich vom Körper aufgenommen werden kann. Sobald der Druck eine ausreichende Stärke erreicht hat, wird die Ausatmung eingeleitet. Der Respirator ist in der Lage den kompletten Atmungsvorgang des Patienten zu übernehmen und selbständig zu arbeiten. In der Medizin werden zwei Arten von künstlichen Beatmungsmethoden unterschieden.

Die erste Methode wird als nicht-invasive Beatmung bezeichnet. Hier wird dem Patienten über eine Beatmungsmaske, die dicht an dem Gesicht angeschlossen ist, die Zufuhr von Sauerstoff über Nase und Mund ermöglicht. Bei der zweiten Methode, die als invasive Beatmung bekannt ist, muss der Patient intubiert werden. Der Vorgang läuft so ab, dass ein Schlauch über den Mund oder die Nase in die Luftröhre geschoben wird. Manchmal kommt es auch zu einer Tracheotomie, bei der dem Hals ein kleines Loch zugeführt wird, das anschließend als Zugang zur Luftröhre dienen soll. Die Methode der invasiven Beatmung ist für den Patienten ein äußerst unangenehmer Prozess. Aus diesem Grund werden die Patienten dafür in ein künstliches Koma versetzt, indem ein Narkosemittel verabreicht wird. Des Weiteren existiert auch die Form der assistierten Beatmung, bei der der Patient den Großteil der Atmung und der Regulation selbst übernimmt. Die Beatmungsmaschine übernimmt hier die unterstützende Funktion, indem sie wie ein zusätzlicher Atemmuskel arbeitet.

Weitere Informationen finden Sie bei der Curacor GmbH.

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